Freie Demokraten Gross Gerau

Autor: Eva-Maria Finck-Hanebuth

Die Tageszeitung Main-Spitze stellt Fragen an die Kandidatin des Wahlkreises 48, Südkreis

Main-Spitze: Für welches Verkehrsprojekt setzten Sie sich in Ihrem Wahlkreis ein?

Finck-Hanebuth: Ich setze mich für intelligente Mobilitätskonzepte wie z. B. selbstfahrende Autos, Carsharing E-Mobilität und für einen modernen öffentlichen Nahverkehr ein. Der Ausbau des Straßen- und Glasfasernetzes in den ländlichen Raum kann diesen für junge Menschen und junge Familien attraktiver machen und so die Städte von außen her entlasten. Der Einbahnstraßenverkehr in GG-Wallerstädten für LKW aus Geinsheim und das Durchfahrtverbot von LKW durch Berkach ist ein muss.

Main-Spitze: Wie setzen Sie sich gegen Fluglärm ein?

Finck-Hanebuth: Der Flughafen Frankfurt ist der wichtigste Arbeitgeber in Hessen und liegt in direkter Nähe zu Wohngebieten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass immer wieder Möglichkeiten des aktiven Schallschutzes durch die Fraport AG und andere Fluggesellschaften gefunden werden. Die Einhaltung des Nachtflugverbots muss ständig kontrolliert werden. Passive Maßnahmen wie die Verlegung von Flugrouten, Verbot von Flachstarts usw. sind einzubeziehen. Der Anti-Lärm-Pakt ist weiter zu entwickeln.

Main-Spitze: Wie sieht die Schule am Ende der Legislaturperiode aus?

Finck-Hanebuth: In selbstständigen Schulen gibt es multiprofessionelle Teams, die optimal zusammen arbeiten. Die Lehrerversorgung beträgt 105%. Es fallen nur noch ganz wenige Stunden aus. Eltern und Schüler können zwischen verschiedenen Schulformen wählen. Die Beruflichen Schulen mit ihrer Dualen Ausbildung haben einen hohen Stellenwert und sind in der Welt geschätzt. Ihre Ausstattung entspricht den Anforderungen der modernen Wirtschaft. Deren Absolventen haben den Fachkräftemangel auf ein Minimum reduziert.

Main-Spitze: Wie kann die Integration von Flüchtlingen in Ihrem Wahlkreis gestärkt werden?

Finck-Hanebuth: Integration findet in erster Linie über das Erlernen unserer Sprache statt. Sie ist der Schlüssel für das Gelingen aller weiteren Maßnahmen. Aus diesem Grund will ich die Sprachfördermaßnahmen über den Berufseinstieg hinaus ausweiten. Um dies zu erreichen, müssen weiterhin verstärkt Lehrkräfte ausgebildet werden. Auch die Ausbildung und Nachqualifizierung von Flüchtlingen soll weiter entwickelt werden. Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe will ich unterstützen.

Main-Spitze: Vielen Dank!

 Finck-Hanebuth: Der Dank gilt Ihnen.

Fachkräfte für den Mittelstand

 

Am vergangenen Freitag hatten die Freien Demokraten in Groß-Gerau bei hochsommerlichen Temperaturen zum Sommerfest eingeladen. Man traf sich im privaten Garten eines Mitgliedes. „Der Garten ist voll. So muss es sein,“ wurde die Situation kommentiert. Der Grill wurde angeworfen und der Gastgeber hatte mit gut gekühlten Getränken die Bedürfnisse seiner Gäste nach viel Flüssigem gut eingeschätzt.

Gekommen waren Mitglieder und Freunde und, was die Vorsitzende besonders freute, auch einige Jungliberale. „Wir brauchen wie überall Nachwuchs“, so die Vorsitzende. „Nur so können wir sicher sein, dass unsere Arbeit fortgesetzt wird.“

Als Gastredner war Jürgen Funk gekommen. Er ist der für Ausbildungsthemen zuständige Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes HessenChemie und in „Zweitfunktion“ Geschäftsführer des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Wiesbaden-Rheingau-Taunus.

 

„Die Duale Ausbildung bildet Fachkräfte für den Mittelstand aus“, so Jürgen Funk, der weiß, von was er spricht. Denn er ist nicht nur von berufswegen für Ausbildung bei HessenChemie zuständig, sondern er leitet auch den Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT, in dem interessierte Lehrer und Unternehmer arbeiten. Zusammen mit hessischen Unternehmen wird praxisnahe Information über wirtschaftliche Zusammenhänge an Schulen weitergegeben. Das gegenseitige Verständnis soll dadurch gefördert werden. Den Worten folgten Taten. Da lohnt ein Blick auf die vielen Initiativen, die Funk mit initiiert hat: Ausbildungsbörse, Elementare Vielfalt, Joblinge und vieles mehr.

Eine rege Diskussion schloss sich an und es trat die Frage auf, warum denn eine Ausbildung eine so gute Sache sei. Der Vorteil einer Ausbildung in einem mittelständischen Unternehmen sei, so Funk, dass Azubis alle Prozesse im Unternehmen durchlaufen und auf die persönlichen Bedürfnisse des Azubis eingegangen werden könne. Die Strukturen im Mittelstand seien so flexibel, dass Azubis schon früh Verantwortung übernehmen könnten, z.B. könnten sie neue Azubis bei den Auswahlverfahren betreuen. Auch der Frage nach der beruflichen Ausbildung als Sackgasse wurde engagiert erwidert. Das sei es keineswegs, sondern die betriebliche Ausbildung könne der Start in ein erfülltes Berufsleben sein. Denn demjenigen, der sich für eine Betriebliche Ausbildung entscheide, stünden später viele Türen offen und Berufsanfänger könnten mit hohen Einstiegsgehältern rechnen.

Hier fließt Herzblut ins Thema, das merkte man dem Referenten sichtlich an. Seine Zuhörer dankten es mit einem kräftigen Beifall.

Als Landtagskandidatin kam dieses Thema Eva-Maria Finck-Hanebuth, Orts- und Fraktionsvorsitzenden in Groß-Gerau, sehr entgegen. Denn es ist eines ihrer drei Themen, für die sie sich im Falle ihrer Wahl in den Landtag besonders engagieren will: Berufliche Bildung muss gestärkt werden und wieder mehr ins Blickfeld von Eltern und jungen Menschen gelangen.

Bei lauen Sommertemperaturen und mit Speis und Trank gut versorgt ist das Sommerfest ausgeklungen.

Freie Demokraten wählen

 

Am vergangenen Freitag wählten die Freien Demokraten in Groß-Gerau einen neuen Vorstand. Wieder gewählt wurde Eva-Maria Finck-Hanebuth als Vorsitzende und Jürgen Sulzmann und Nadjaf Mougoui als Stellvertreter. Auch der Schatzmeister, Hans-Günther Düben, wird weiter im Vorstand dabei sein. Die Zahl der Beisitzer hat sich erweitert. Hinzu kamen Dennis Weber, bei dem auch das Sommerfest des Ortsverbandes stattgefunden hat und der sich besonders um die Präsens in den Sozialen Medien kümmert. Mario Weber als weiterer Beisitzer  wird die Hompage betreuen. Leon Ogorevc  als Jungliberaler und Christoph Landau aus Wallerstädten. Auch Thomas Krämer wurde als Beisitzer wiedergewählt.

Bei ihrem Bericht ginge die Vorsitzende darauf ein, dass es mehrere Mitgliedertreffen gegeben habe, bei denen aktuelle lokale Themen besprochen wurden. Besonderes freute sich die Vorsitzende darüber, dass es seit einigen Monaten mehr aktive Mitglieder gäbe, die sich aktiv an der politischen Arbeit des Ortsverbandes beteiligten. Das sei besonders jetzt im Wahlkampf für die Landtagswahlen im Herbst wichtig, wo doch viele Aufgaben anfallen. So konnte der Ortsverband zum einen Wiebke Knell, MdL und landwirtschaftspolitische Sprecherin aus Nordhessen für den 04.09. 18 Uhr gewonnen werden. Freundlicherweise hat sich  Mitglied Christoph Landau mit seinem Hof als Veranstaltungsort engagiert. Auch Bundesprominenz wird nach Groß-Gerau kommen: Nicola Beer, MdB, Generalsekretärin und Staatsministerin a.D. wird am 07.10. 11 Uhr im Kulturcafé in Groß-Gerau Gastrednerin sein.

„Insgesamt bin ich mit der Entwicklung in unserer Untergliederung sehr zufrieden, so kann es weiter gehen“, so die Vorsitzende.  Es gäbe einen Mitgliederzuwachs von 100% seit den letzten Vorstandswahlen.

Im Anschluss stellte die Vorsitzende Eva-Maria Finck-Hanebuth, die darüber hinaus für den Hessischen Landtag kandidiert, ihre Themen für den Wahlkampf vor. Sie will sich besonders für die Duale Ausbildung einsetzen, sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für die Verbesserung der Infrastruktur in den ländlichen Raum stark machen.

FDP: Reichenberger Straße entlasten

Ausschnitt aus dem Artikel im Groß-Gerauer Echo am 01.März 2018:

GROSS-GE­RAU . Bau­the­men ha­ben am Diens­tag die Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung in der Groß-Ge­rau­er Stadt­hal­le ge­prägt. Da­bei ging es un­ter an­de­rem um die Zu­we­gung zum ge­plan­ten Dia­ko­nie­zen­trum in Groß-Ge­rau/Nord. In den ehe­ma­li­gen Kir­chen­raum der Nord­kir­che sol­len zwei Ge­schoss­de­cken ein­ge­zo­gen wer­den, an der Nord­fass­ade des Ge­bäu­des auf drei Ebe­nen Bü­ro- und Be­ra­tungs­räu­me so­wie im Süd­teil eben­falls auf drei Ebe­nen sechs Woh­nun­gen ein­ge­rich­tet wer­den. Die Dia­ko­nie in­ves­tiert rund vier Mil­lio­nen Eu­ro in das Pro­jekt.

Die Zu­fahrt zum Dia­ko­nie­zen­trum soll nach dem ak­tu­el­len Pla­nungs­stand über die Rei­chen­ber­ger Stra­ße er­fol­gen. Um zum Ge­län­de des Dia­ko­nie­zen­trums zu ge­lan­gen, muss al­ler­dings ein Teil der Klein­gär­ten na­he der Au­to­bahn in An­spruch ge­nom­men wer­den. Nach An­ga­ben des Er­sten Stadt­rats Ri­chard Zar­ges (Kom­bi) soll die Bau­ge­nos­sen­schaft Ried, die in der Rei­chen­ber­ger Stra­ße der­zeit 24 so­zi­al ge­för­der­te Woh­nun­gen er­rich­tet, das nö­ti­ge Grund­stück für die Zu­fahrt er­wer­ben. Laut Zar­ges könn­ten sich in punc­to Park­plät­zen fer­ner Syn­er­gien zwi­schen der Ried und der Dia­ko­nie er­ge­ben.

Li­be­ra­le sor­gen sich um Kin­der auf dem Schul­weg

Die FDP zeig­te sich mit die­ser Pla­nung je­doch nicht ein­ver­stan­den. Wenn der Wohn­block der Ried und das Dia­ko­nie­zen­trum fer­tig­ge­stellt sei­en, wer­de die Rei­chen­ber­ger Stra­ße mit deut­lich mehr Ver­kehr be­la­stet, kons­ta­tier­te die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Eva-Ma­ria Finck-Ha­ne­buth. Dies be­ein­träch­ti­ge je­doch die Si­cher­heit des Schul­wegs zur Nord­schu­le er­heb­lich. Täg­lich be­weg­ten sich dort mehr als 200 Kin­der zur Schu­le hin und wie­der weg. „Wir soll­ten schau­en, wie man den Ver­kehr in der Rei­chen­ber­ger Stra­ße re­du­zie­ren kann“, for­der­te die Ver­tre­te­rin der Li­be­ra­len. Die FDP bat da­her da­rum, ei­ne Zu­we­gung öst­lich der Nord­schu­le von der Bres­lau­er Stra­ße her wohl­wol­lend zu prü­fen. Im Haupt- und Fi­nanz­aus­schuss war ei­ne Weg­füh­rung über Pri­vat­ge­län­de al­ler­dings als schwie­rig er­ach­tet wor­den, zu­dem ha­be es ei­ne in­ter­frak­tio­nel­le Ab­spra­che zur We­ge­füh­rung ge­ge­ben. Dem An­trag war denn auch kein Er­folg be­schie­den: Mit Aus­nah­me der FDP vo­tier­ten al­le Frak­tio­nen da­ge­gen.

„Es wundert uns schon, dass Schulwegsicherung so viel Gegenwind im Parlament erzeugt“, so die Orts- und Fraktionsvorsitzende Eva-Maria Finck-Hanebuth

FDP stellt Mitgliederbilanz 2017 vor: Freie Demokraten wachsen ungebrochen

 

Nach dem Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag schauen die Freien Demokraten in Groß-Gerau optimistisch in die Zukunft. „Hinter uns liegt ein gutes Jahr, wir haben viele neue Mitglieder gewonnen. Das ist ein Wachstum um 25% Prozent“, zieht Ortsvorsitzende Finck-Hanebuth eine Bilanz des vergangenen Jahres. Dies sei nicht nur ein lokaler, sondern ein bundesweiter Effekt. Die FDP werde zunehmend als Partei wahrgenommen, die Chancen für den Einzelnen ermöglichen will und sich gegen dessen Bevormundung durch den Staat wehrt. Finck-Hanebuth  betont, dass sich das Wachstum der Partei auch nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen ungebrochen fortgesetzt habe.

Vor Ort habe es von Bürgern Lob und Kritik für die Koalitions-Entscheidung gegeben. „Wähler, die Freie Demokraten als eigenständige Kraft betrachten, konnten das Jamaika-Aus zum großen Teil gut nachvollziehen. Jene, die die Partei eher als Korrektiv für ihre eigentliche Lieblingspartei sehen, übten Kritik“, so Finck-Hanebuth. Für die Ortsvorsitzende ist auch im Hinblick auf die Landtagswahl entscheidend, ob mit dem Eintritt der FDP in eine Koalition auch eine ausreichende „Dosis Neuanfang“ sichtbar werde.

Die Freidemokratin ist sich sicher, dass nach dem Jamaika-Aus die Zahl der Wähler gestiegen ist, die aufgrund ihrer Überzeugung und nicht aus taktischen Erwägungen heraus FDP wählen. „Daher erhoffen wir uns auch einen weiteren Wachstumsschub im neuen Jahr“. Interessenten an einer Mitgliedschaft können sich an Finck-Hanebuth wenden unter der Email-Adresse finck-hanebuth@fdp-gg.de. „Sie erhalten zeitnah Antwort und wir sind zu einem persönlichen Gespräch immer bereit“, so Finck-Hanebuth.

 

Gebührenfreiheit der KiTas darf nicht zu Lasten der Kinder gehen


 

 

Groß-Gerau. In der vergangenen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erhielt die FDP-Fraktion für ihren Antrag zur Gebührenfreistellung von Kindertagesstätten durch die Hessische Landesregierung die Zustimmung des ganzen Stadtparlamentes. Die durch die angekündigte teilweise Gebührenfreiheit von Kindertagesstätten ab dem kommenden Jahr entstehenden Kosten sollen nicht großteilig den Kommunen überlassen werden, sondern vollständig aus Landesmitteln gedeckt werden. Nach bisherigen Verlautbarungen soll mindestens die Hälfte der prognostizierten Kosten aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs stammen – Geld, das den Kommunen ansonsten für andere Zwecke zur Verfügung gestellt worden wäre. Dabei handelt es sich um 155 Millionen Euro, die ansonsten in die Qualität der Einrichtungen und in mehr Personal hätten investiert werden können. „Ohne eine vollständige Kostenübernahme durch das Land Hessen ist eine Gebührenfreiheit bei gleichzeitigem Ausbau des Platzangebots und der stetigen Verbesserung der Qualität der Einrichtungen einfach nicht möglich!“, so die FDP-Fraktionsvorsitzende Finck-Hanebuth. Bereits jetzt fehlen in Hessen laut Studien bis zu 10.000 Kindergarten- und 23.000 Krippenplätze, sowie 7400 Erzieherinnen und Erzieher – und die Tendenz ist steigend: Neben den durch die Gebührenfreiheit geschaffenen Anreize werden auch geburtenstarke Jahrgänge den quantitativen Ausbau notwendig machen. Dies bedeutet einen Ausbau der Gebäude und einen höheren Personalbedarf. „Wir befürworten die Gebührenfreiheit der Kindertagesstätten, aber die Hessische Landesregierung darf die Kommunen hier bei der Finanzierung nicht den Löwenanteil zahlen lassen, schon gar nicht zu Lasten der Qualität der Einrichtungen und somit zu Lasten der Kinder.“, so Finck-Hanebuth abschließend.

Freie Demokraten unterstützen Erhard Walther

Bei der Bürgermeisterwahl am 21. Januar in Groß-Gerau wurde Erhard Walther (CDU) mit den meisten Stimmen der Groß-Gerauer Bürger gewählt. Er wird somit bei der Stichwahl am 04. Februar dabei sein. Die Freien Demokraten in Groß-Gerau unterstützen Erhardt Walther auf dem Weg ins Rathaus. Wir sind der Überzeugung, dass Herr Walther der geeignetere Kandidat für das Bürgermeisteramt ist. “, stellt Eva-Maria Finck-Hanebuth, Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Groß-Gerauer Stadtparlament, fest. „Er stammt aus Groß-Gerau, kennt sich gut in der Verwaltung aus und ist ein Anpacker. Das schätzen wir.“

 

Bei verschiedenen Themen wie Digitalisierung der Verwaltung, Förderung von Mittelstand und Gewerbe in Groß-Gerau und strukturierte Wohnbauflächenvergabe bestehen große gemeinsame Schnittmengen mit den Ideen des Bürgermeisterkandidaten. Eine enge Zusammenarbeit für diese Sachthemen ist zum Wohle der Bürger und der Stadt daher erklärter Wille beiderseits.