Freie Demokraten Gross Gerau

Blog

4. Eintrag Oktober

Und was sagt uns dieses Bild wieder ?!
Zeit für Ausgemistet . Der persönliche Blog des FDP Fraktionsvorsitzenden im Gerauer Stadtparlament. Verspätet gegenüber den anderen Monaten aber das hat seine Gründe die ich im weiteren Verlauf erklären werde.
Beginnen wir den Monat zunächst einmal am 4. Oktober und der 8. Stadtverordneten Versammlung mit Einbringung des Haushaltsentwurf 2022 . Gleichermaßen wurde hierbei eine Erhöhung der Grundsteuer um rund 100 Punkte angekündigt . Massig Holz für das Jahr 2022 und wie ich später in der Debatte einbrachte zur vollkommen unpassenden Zeit angesichts Coronakrise ,explodierten Energiepreisen und Lebenshaltungskosten. Gleichzeitig werden im Haushalt 2022 wieder zig Mittel eingestellt und vor sich her geschoben die schon 2021 nicht erledigt wurden. Allein nach kurzer Durchsicht kam ich schon auf rund 430.000€ strittige Positionen oder anders ausgedrückt ,runde 43 Punkte Grundsteuer.. Später in der Debatte zur Erhöhung des Hebesatz vom 3.November wurden diese Einwürfe und Bedenken seitens des CDU Fraktionsvorsitzenden Hartmann mit den Worten „ keine Steuererhöhungen bekommt der FDPler schon mit der Muttermilch verabreicht!..“ vom Tisch geschoben. Nunja wieder einmal beweißt Herr Hartmann unwissend seine Ahnungslosigkeit!.
Ich für meinen Teil muss nun noch bei den ausstehenden Debatten noch die Grußworte meiner Mutter Ihm überbringen die ihrerseits seit über 50 Jahren Mitglied des CDU Ortsverband Wolfskehlen ist und mir auf dem Weg gab das der nett so einen Blödsinn behaupten soll!..
Fraktionsintern führte die Ankündigung der Grundsteuer Erhöhung erst einmal für gewisse Irritationen und Stress weil unser Ortsverband Vorsitzender genauso von dieser Ankündigung der Erhöhung und dem damit verbundenen Bürgerprotest überfahren wurde wie wir . Diese Unklarheiten ließen sich aber schnell beseitigen und wir für unseren Teil werden zusammen mit den anderen Fraktionen in der Opposition des Stadtparlament tuen um Sparansätze aufzuzeigen und die Mehrheitsfraktionen von Einsparmöglichkeiten zu überzeugen.
In der Landwirtschaft war der Oktober von der Herbstaussaat und der Mais und Rübenernte geprägt welche recht erfolgreich verlief und im Fall der Rüben rund 96 Tonnen pro Hektar und im Fall vom Körnermais rund 14 Tonnen pro Hektar einbrachte. Die Weizen und Gerstenaussaat war ,bis auf die noch verbleibenden Rübenschläge am 3. Oktober abgeschlossen. So gut ,so reibungslos die Ernte und Herbstaussaat verlief so schockierender ist die schwere Erkrankung die meinem Berufskollegen im Ort mit dem Ich seit Jahren zusammen arbeite diesen Monat traf. Und vom einen auf den anderen Moment steht das ganze Leben Kopf und man muss sich fragen wie es weiter gehen kann..
Ich selbst muss mir mittlerweile die Frage stellen ,ob ich am Ende nicht einen viel zu hohen Preis für das bezahle was ich in meinem Leben tue und ob ich persönlich nicht zu viel verliere als dazu zu gewinnen.
Ich sitze im Klassentreffen neben meinen Schulkameraden die alle Ihre Partner haben ,einige sogar schon Kinder ,andere schon wieder geschieden und dann sitze ich da. Allein ,ohne Partner und nur mit meiner ganzen Arbeit. Vielleicht habe ich materiell viel , persönlich habe ich wenig.
Nichts desto trotz ,muss dieser Betrieb aber nun fürs Erste weiter geführt werden.
Was ich nun aber glücklicher verkünden darf ,ist die Wiederinbetriebnahme der Ahrtalstrecke welche ich im Sommer im Auftrag der Bahn und mit meinen Kollegen von den Fahrwegdiensten von den Hochwasserschäden beräumt habe. Ganz prunkvoll habe ich mir darauf dann eine Flasche Selterswasser in der Mittagspause gegönnt und auf die Kollegen angestoßen. Zum Feierakt wurden wir leider Gottes nicht eingeladen.
Im Dezember wird im Kreis Groß-Gerau ein neuer Landrat gewählt und unsere Fraktion hat sich auch mit der Zustimmung meiner Person die Unterstützung für Thies Puttnis von Trotha
Wer meine Person kennt ,der weis das ich der CDU äußerst kritisch gegenüber stehe. Diese Kritik wurde durch Äußerungen des Franz-Josef Eichhorn im Nachgang der Bundestagswahl noch einmal bestätig ,als selbiger der Wahlgewinnerin Melanie Wegling in einem Statement die Fahigkeit für das Bundestagsmandat absprach. Nicht allein das Frau Wegling aus meiner Altersklasse kommt ließ meine Wut erzürnen sondern die antiquierten Ansichten einiger Parteimitglieder. Auch das Argument der Unerfahrenheit die Eichhorn für sein Statement anführte sind Punkte die ich später im Dezember einen von Trotha beim Wahlsieg vorwerfen kann. Herr von Trotha ging aber in unserem gemeinsamen Meeting vom 22. Oktober direkt auf meine Kritik ein und machte mir klar ,das er die Ansichten von Herrn Eichhorn nicht teilt er aber auf der anderen Seite auch nicht jedem seiner Parteimitglieder laufend auf den Mund schauen kann. Und da ich selbst als junger Fraktionsvorsitzender meinen Weg finden muss und sicherlich auch den einen oder anderen Fehler mache ,kann ich ihm in diesem Fall die Unterstützung nicht verwähren. Das wiederum wäre auch nicht fair .
Auch nicht fair ist es ,das Ich und Mario wiederholt fest stellen müssen das andere Fraktionen bei unseren Anträgen und Anfragen abschreiben ohne uns als Quelle oder Unterstützung anzugeben. Ich glaube wir sollten mal schauen wer den so alles die Tastatur Analena in seiner Fraktion führt. Was es aus dem Stadtparlament noch zu berichten gibt ,ist die Erhöhung der Müllgebühren.
Achja bei der Bahn bin ich mit meinem Dienstwagen und dem Mähgerät gerade entlang der Schnellfahrstrecke 2690 zwischen Köln und Frankfurt unterwegs und kümmere mich um die Zuwegungen der Rettungsplätze und Gleisfahrbahnen. Zwischendrin verschlägt es einem nach Rüsselsheim und auch die ersten Schäden der Herbststürme betreffen mich.
Kurzum viel Arbeit und wenig Zeit. Ich danke an dieser Stelle wieder einmal für die Aufmerksamkeit.

3. Eintrag September

Und was sagst uns dieses Bild wieder ?..
Es ist wieder Zeit für Ausgemistet ! Der persönliche Blog des Fraktionsvorsitzenden der FDP Stadtfraktion Groß-Gerau. Heute mal mit einem Bild für alle diejenigen die sich gefragt haben ,was der Landau mit seinem Mist macht.Und eines vorneweg : KURZ wird diese Bericht nicht werden…
Noch zum Aufmacher Bild ,es handelt sich um Einem von Drei MBLVs Gemeinschafts- Miststreuer . Meist bringen wir damit den Mist vor einer Sommerung aus und dann folgt natürlich die Etablierung einer Zwischenfrucht -in unserem Fall eine Gartenkresse..
Fangen wir mit der Landwirtschaft an. Anfang September kam der Raps in den Boden ,damit war ich recht spät mit Drillen dran . Wenn ich aber mein Auge nach Dornheim richte wo noch im August noch gedrillt wurde da bekomme ich es mit der Angst zu tun so mastig der Raps dort geworden ist. Ob es dann noch der Beregnung bedarf hätte das stelle ich mittlerweile selbst in Frage aber beim Sackpreis von 250€ ohne Saat ohne Vorarbeit sollte es dann nicht an son bisschen Wasser nicht scheitern. ABER ! Die Frage wird sein ,was der Schwan aus dem Raps macht.
Damit kommen wir dann schon zur politischen Arbeit . Für die Dornheimer Landwirte haben wir eine Anfrage bezüglich der Überflutung von Ackerflächen bedingt durch die Wassereinleitung aus Richtung Darmstadt gestellt.
Im Umweltausschuss und anschließend in der Stadtverordneten Versammlung am 14. September kam der Waldwirtschaftsplan 2022 auf den Tisch. Von mir wurde angemerkt das die Forstbetriebsgemeinschaft in keinster Weise aufgeführt hat ,WO und in WELCHER Form die Maßnahme wo in Summe ein Verlust von 70.000€veranschlagt werden ausgeführt werden sollen. Von mir als Landwirt verlangt das Amt beim Förderantrag das ich jeden Schlag mit jeder Kultur aufführe und bei denen soll nun der Gegenwert dieses Miststreuers einfach mal so einstimmig zur Tür hinaus marschieren ?. Beschämend empfinde ich die Äußerung von Joachim Hartmann Vorsitzender der CDU Fraktion der mir vorwarf von Forstwirtschaft keinerlei Ahnung zu haben !.
Wenn der gute Mann sich mal eine Sekunde mit meinem Lebenslauf befasst hätte würde er wissen ,das meine Familie und meine Person schon seit Jahrzehnten mit der Familie Wilhelm Bauer ,alteingesessener Gerauer Holzrücker verbunden ist und ich dort schon mehr wie einmal ausgeholfen habe und mir Wilhelm Junior mir diesen Herbst wieder aushelfen wird. Ganz zu schweigen von meiner Tätigkeit bei der Bahn AG und der Streckenpflege in Waldstücken . Und was ich schon an Skidder ,Rückeschlepper und Harvester fahren durfte , fangen wir gar nicht erst an sonst endet das hier gar nicht mehr. Aber zum Niveau der CDU da kommen wir noch im späteren Verlauf dieses Blogs. Wenigstens wurde für das Jahr 2023 die Auflage gemacht ab dann die Maßnahmen aufzuführen.
Die SPD hatte einen Antrag zu einem Insektenhotel in der Friedrich Ebert Anlage in der Innenstadt gestellt.Dieser wurde nun in die Ausschüsse verwiesen. Allerdings war dieser Antrag aus meiner Sicht und den Erfahrungen unserer Vogelschützer im Ort so dermaßen fahrig formuliert das ich kurzerhand einen umfassenden Antrag zur Umgestaltung in der Anlage verfasst und eingereicht habe. Und das alles nur über die jährliche Pflege in der Anlage. Hierzu stehe ich in engen Austausch mit der SPD Fraktion mit welcher ich mich morgen auch treffen werde.
Am letzten Freitag konnte ich einer Podiumsdiskussion der Ahmadiyya Gemeinde zum Thema : „Rassismus in der Gesellschaft – Lösungen für mehr Gerechtigkeit“ beiwohnen. Viel wurde über Gleichberechtigung gesprochen ,viel wurde darüber gesprochen ,das im Islam sich ein jeder nach dem Tot vor Allah für sein Handeln rechtfertigen muss. Das fang ich eine recht interessante Bewandtnis zumal man dann schon dem Islam einige Fragen stellen muss und es bei mir keinen guten Eindruck hinterließ das der Moderator der Ahmadiyya Gemeinde nicht einmal den genauen Titel einer Veranstaltung seiner Frauengemeinde vom Vortag wusste wo ähnliches besprochen wurde. Ich hoffe es handelte sich hierbei nur um einen Versprecher auch wenn es sich bei mir ein Stück weit wie eine Herabsetzung verankerte-Stichwort Kopftuch ,Stichwort Gleichberechtigung…
Am Ende sah ich mich dazu veranlasst die Schlussrunde mit der Frage zu Crashen ,ob es denn in 100 Jahren Religionen und Rassismus geben wird. Das war im Blick auf meine Tätigkeit für den Kirchenvorstand der bevor stehenden Zusammenlegung der Kirchengemeinden Wallerstädten und Groß-Gerau weil es ja immer weniger Kirchenmitglieder und besonders Aktive gibt. An die Zusammenlegung erinnerte mich dann noch der evangelische Pfarrer der Kirchengemeinde Rüsselsheim dann nochmal bevor er mir seine Antwort gab.
Kommen wir von der Podiumsdiskussion nun zu den Bundestagswahlen.
Die CDU hat meiner Meinung nach völlig verdient eine Klatsche erhalten!. Man hat die Stammwählerschaft über Jahre verärgert . Unserem Direktkandidaten Stephan Dehler darf ich vorläufig zu einem respektablen Ergebnis von 12% beim Direktmandat gratulieren. Die Strategie von Laschet sich den Griienen anzubiedern hat sich als Falsch heraus gestellt. Verwundert darf man über Frau Baerbock sein wie sie den Vorsprung vom Frühjahr vollends verloren hat und noch verwunderter darf man über die SPD und Ihren Kandidaten Scholz sein ,der beim Zoff der zwei Elefanten nun wohl der lachende Dritte ist.
Besonderen Dank geht an unsere Mitglieder im Ortsverband die sich jetzt vor der Wahl jeden Samstag am Wahlstand engagiert haben . Diese Leistung betrachte ich als nicht selbstverständlich!.
Als jetzt im Nachhinein vorausblickend und von Anfang an von Größe sprechend fand ich den Besuch unseres Alt Landrat Willi Blodt am heutigen Samstag an unserem Wahlstand ..Auch wenn dies seinem Sohn(?!) missfiel und er das mit den Worten : „Auf Willi wir müssen zu den Roten ,das sind die Kapitalisten!..“ honorierte . Aber bei allem Wettbewerb um die Wählerstimmen so sollten wir doch am Ende die Größe besitzen und mit dem Gegner reden können . Beim Blick auf die Ergebnisse des heutigen Abends hat Landrat aD. Blodt vielleicht schon voraus genommen auf was es in Zukunft ankommen wird.
Soviel an dieser Stelle zum Monat September..

2. Eintrag August

Und was sagt uns dieses Bild ? .
Zeit für

AUSGEMISTET !.. Der persönliche Blog des Fraktionsvorsitzenden der Liberalen im Stadtparlament Groß-Gerau.
Am 23. August konnte der Einsatz zur Schienenberäumung an der Ahr beendet werden. Wir gehen jetzt mit dem Unimog und Mähausleger auf Streckenmahd und den Rest der Strecken wird mittels Traktorgespanne und Bagger beräumt. Der Mog kann halt besser mähen als ziehen. Und wir können in Heimatnähe rund um Bad Kreuznach/Gensingen arbeiten.
Ein Stück weit muss ich mich an die Zivilisation hier im Ried gewöhnen mit den ganzen Formularen ,Bedenken ,Vorschriften, Genehmigungen und Behörden. Wir haben an der Ahr einfach angepackt wo es notwendig war .
Auch wenn der Job jetzt erstmal beendet ist ,so werde ich weiterhin meine Kontakte und meine Person nutzen um weiter Hilfen für die Flutgebiete voran zu bringen.
Der August war aus Sicht des Parlament die Zeit der großen Sommerpause wobei dieses Jahr nichts von der Sommerpause durch die Bundestagswahl merken. Seit dem 6. August sind wir regelmäßig mit dem Wahlkampfstand auf dem Gerauer Marktplatz. Es gab viel Zuspruch und viele Interessante Gespräche.
Aus Sicht der Landwirtschaft war im August die Vorbereitung zur kommenden Aussaat mit Scheiben, Grubbern und Eggen. Auch die Heuernte musste abgeschlossen werden. Angesichts alle drei Tagen Regenschauer eine Herausforderung .
Keine Herausforderung sondern eine Erfahrungserweiterung war es für mich unseren Lokalsatiriker und Mediendesigner Steffen Jobst das Schlepperfahren beizubringen. Ich konnte ganz nebenbei erfahren warum wir uns auf eine bescheidene Wahl einstellen sollten und warum wir Liberalen 2016 lieber aus dem Stand den Griienen den Federschuh vorgeworfen hätten . Auch wenn es nicht in der Person des Liberalen liegt jemanden aus dem Stand abzuweisen.
So ruhig wie der August im Parlament war so anstrengend wird der September. Jede Woche mindestens zwei Termine !.. Das fordert Einsatz !.. Und erklärt ein Stück weit warum es für einige Parteien schwieriger wird noch Menschen für dieses Engagement zu finden. Da ist nichts mit pünktlich Feierabend und mehr als ein mal geht es bis spät in die Nacht um einen Antrag zu schreiben oder Bürgeranfragen zu beantworten. Daran muss man sich gewöhnen. Auch gewöhnen muss ich mich jetzt mit bald Mitte Dreißig an eine neue Generation von landwirtschaftlicher Betriebsleiter die sich einen Urlaub und pünktlichen Feierabend zum Ritual gemacht haben. Für mich mit Blick auf mögliche Ernteverluste eine Situation die mich nachdenklich zurück lässt.
Auf der anderen Seite muss ich darüber nachdenken was für einen Preis ich für meinen Betrieb bezahlt habe im Bezug auf persönliche Beziehungen und Lebenspartner. Durchaus darf man die Frage stellen ob der Preis am Ende nicht zu hoch ist.
Ein Sorry an dieser Stelle geht noch an meinen schwatten Jung von der CDU den ich Gestern beim Heupressen ein Stück versetzt habe weil ich einfach Samstagmittag mal zwei Stunden auf der Couch eingeschlafen bin. Nachdem am Freitag um 2 Uhr früh noch eine Mail an die SPD zu einem Antrag rausgegangen ist war einfach die Luft raus .
Schauen wir aber was der September uns bringen wird. Ich verbleibe bis auf Weiteres …

1. Eintrag Juli

Und ,was sagt uns dieses Bild ?!..
Zeit für
AUSGEMISTET !.. Der persönliche Blog des Fraktionsvorsitzenden der FDP im Stadtparlament Groß-Gerau.
Ja liebe Freunde ,wieder ein Monat vorüber der spannender kaum sein konnte . Im Stadtparlament haben wir in Sachen Kinderbetreuung einige wichtige Entscheidungen mit voran bringen können . Der Waldkindergarten bekommt drei neue Bauwagen für rund 200.000€ oder anders gesagt das Stück für knapp 60.000€ -da reibt man sich schon die Augen wenn ich überlege in was für Buden wir Gärtner seinerzeit auf Baustelle untergebracht wurden für die Mittagszeit.
Gleichzeitig gab es am 13. Juli die letzte Stadtverordneten Versammlung vor der Sommerpause .Dabei muss ich der SPD Fraktion ein Lob für Ihren Antrag zur energetischen Sanierung von städtischen Wohnungen machen . Der war in seiner ersten Form meiner Meinung nach richtig gut !.. Was mich nur gestört hat ,warum man nur bei der Unterbringung der Bürger während der Sanierung nur auf ansässige Hotelier setzen wollte -warum binden wir nicht auch alle anderen Bürger mit ein oder leiern parallel dazu ein Sanierungsprogramm auch für die Privatbürger an ?.
Am Ende ließ sich die SPD in meinen Augen zu schnell von der hiesigen CDU samt der Verwaltung zu einem Minimal Kompromiss zusammen stauchen. Hätte man hier im Vorfeld mehr geworben und Stimmen gesammelt ,hätte man den Antrag auch durch bekommen können .
Der Antrag der Linken zu einer Hundewiese wurde auch zurück gestellt solange keine digitale Flächenerfassung der Stadtliegenschaften vorliegt . JA da wundert man sich als Bauer schon ,das die Stadt Groß-Gerau im Jahr 2021 IN WORTEN ZWEITAUSENEINUNDZWANZIG keine digitale Übersicht ihrer Liegenschaften besitzt !. Die Landwirte können das ja schon seit 2006 oder anders ausgedrückt seit über 15 Jahren …
Landwirte ?! Zeit für einen Blick in die Landwirtschaft der darf hier auch nicht fehlen . Im letzten Blog hatte ich schon erwähnt das wir zig Hektar an Heu zu machen haben und noch Gerste und Raps dreschen müssten bis die letzte Stadtverordneten Versammlung abgehalten wird . Müsste,hätte ,könnte .. Aber nur wenn das Wetter mitspielt und das hat es bis 16 Juli nicht getan . Der erste Teil der Ernte gleichte eher einem Banküberfall denn einer geordneten Ernte. Trotzdem konnten wir am Ende die Ernte recht geordnet beenden auch wenn sich die drei Wochen Regenwetter in extremen Arbeitsspitzen ausdrückte . Von früh bis spät und meist am Wochenende mussten unsere drei Schlepper schuften . Und es war für das Heu ein Glücksgriff das ich kurzfristig noch entschieden hatte wieder einen eigenen Heuwender zu kaufen .Denn kaum war der gebrauchte Kuhn auf dem Hof machte der Heuwender von meinem schwatten Jung von der CDU und Partnerbetrieb die Grätsche !.. Und ratet drei mal bei wem ? RICHTIG !! bei mir !.. Da wir am Ende 12 Hektar auf einen Schlag unter der Woche schrubben mussten und das neben der regulären Arbeit fast unmöglich ist wollten wir mit zwei Wendern fahren . Das ging dann aber auch drei Hektar gut und dann drehte es am Claas die Welle ab. Nein unser Geräteträger hatte mit seinen 55 Ps daran keine Schuld. EGAL das gehört eben zu Gemeinschaftsmaschinen dazu das man sie repariert wenn man sie kaputt macht ,auch wenn es einem irgendwo 300€Teil plus 850 €?! Schrauber plus Steuer kostet!.. Aber den neuen Kuhn mit 6,5m Arbeitsbreite wird der Geräteträger nicht klein bekommen,.
Dann wäre da noch der Arbeitskreis Radverkehr der am 14. Juli tagte . Eine sehr aufschlussreiche Veranstaltung . Wir sprachen viel darüber wie sich die Situation für die Radfahrer in GG verbessern ließ . Gleichzeitig erhielten wir viele Informationen über die Arbeit des ADFC und den Fortschritt des Radentscheid in der Kreisstadt . Gut die Hälfte der notwendigen Stimmen hat man wohl schon zusammen wobei hierbei nicht geprüft ist ob diese Stimmen auch alle zulässig also von Gerauer Bürgern stammen und wie lange überhaupt Sammlung hierzu dauern darf. Ein akutes Thema war dann auch der Schulweg den die Kinder der weiterführenden Schulen teils illegal nehmen oder weil sie es nicht besser wissen.
Naja da war der Einwurf von mir , der von allen Anwesenden wohl am kürzesten von seiner Schulzeit entfernt war das diese Sache ja entweder die Verkehrsschule oder die Lehrerschaft übernehmen könnte . Kurze kleine Exkursion mit dem Rad wie komme ich sicher zur Schule .
Hier zeigte sich schnell das ich wie so oft viel zu einfach denke für Menschen die sich die Probleme gerne kompliziert machen.
Nach der Sitzung des Arbeitskreises ging es dann für mich in der selben Nacht noch nach Osnabrück meinen neuen Dienstwagen abzuholen . Einen U 427 mit Dücker DUA 820. Standesgemäß mit der Bahn und dem Nachtzug . 23.30 Uhr in Dornberg Abfahrt , 8.10 Uhr in Osnabrück Ankunft . Profis werden schon jetzt wissen das der Mogfahrer meist mit diversen Bordwerkzeug reisen muss -in meinem Fall zwei Schraubenschlüssel 36 und 48 . Der Blick an den Bahnhöfen und der Zugbegleiter war stets verwunderlich und auch sonst kann man interessante Dinge in den Zügen erleben. Ein lieber Gruß geht an das Studentenpärchen in meinem Nachbarabteil die die Nacht dazu nutzen Ihrem Verlangen nachzukommen . Sollte sich hieraus ein Kind ergeben ,dann kann ich Ihnen genau sagen auf welchen Streckenabschnitt es gezeugt wurde .
Die Nacht oder der Tag des 14. Juli war auch der Tag des Unwetters an der Ahr was für eine unglaubliche Zerstörung sorgte . Seit dem 26. Juli greife ich hierzu für meinen Arbeitgeber die Bahn AG mit in das Geschehen ein. Zusammen mit Lucy , unserem WERNER Forsttrac und Moby Dick dem neuen Spitznamen meines Unimog den er sich zusammen mit dem provisorisch aufgebauten Wasserfass und den noch fehlenden Schwallventilen dort auf der Baustelle mittlerweile eingehandelt hat. Wie ein Wahl stößt er bei passendem Schlagloch und Bremsverhalten sein Wasser in einer Fontäne aus . Lucy unser Trac hat sich mit seinem Kran und der Räumaufgabe die Reste eines Campinglatzes und einer Ortschaft an einer Bahnbrücke wo es sich aufstaute zu beseitigen und dabei laufend gefühlt die teuflischsten Dinge ausgräbt den Namen Lucifer mehr als verdient. Gasflaschen , Tanks , und noch so andere Dinge kann man da aus weit über tausend Kubikmeter Schutt ziehen. Rund 600 Kilometer Schienen sollen ersten Verlautbarungen beschädigt sein da lässt sich absehen wie lange wir wohl noch zu tun haben werden.
Kommen wir zurück zur Ernte . Ab dem 16. Juli konnte recht geordnet in die Ernte gestartet werden klar hatten sich die drei Wochen Regen und die daraus entstehende Arbeit angestaut aber zusammen mit meinem Traktoristen und unseren externen Dienstleistern konnten wir diesen Stau abbauen und am 30. Juli die Ernte abschließen . Rund 90 Tonnen Getreide wurden in Summe gleich verkauft und abgefahren und ungefähr die selbe Menge wurde eingelagert .
Soviel an dieser Stelle von mir . Ich bitte aktuell nochmals um das Verständnis das ich in diesem Bundestags Wahlkampf bedingt durch meinem Auftrag an der Ahr nicht in vollem Umfang zur Verfügung stehen werde und würde mich gerne darüber freuen auch im kommenden Monat über meine Tätigkeit zu berichten.